Die Talsohle der vergangen Jahre war durchschritten
und es ging ein wenig bergauf.
Die erste Mannschaft
begann schlecht in
der Bezirksliga. Nach einem Auftaktsieg gegen die fünfte Mannschaft
von Königsspringer gab es Niederlagen in den Lokalderbys gegen
Diagonale und Finkenwerder. Statt sich in der angepeilten
Aufstiegsregion zu befinden, spielte man überraschenderweise gegen
den Abstieg. Klaus-Jürgen Herlan schloss sich nach der Niederlage
gegen Finkenwerder wieder dem Verein an. Danach wurden die restlichen
vier Mannschaftskämpfe gewonnen und die erste Mannschaft belegte den
vierten Platz.
Die zweite Mannschaft erreichte nach den Debakeln
der letzten Jahre in der untersten Spielklasse einen erfreulichen 4.
Platz. Dies ist auch den neuen Mitgliedern Christof Kunkel und
Ernst-August Rulfs zu verdanken. Das man nicht in der 2. Kreisklasse spielen musste,
ist der allgemeinen Entwicklung im Hamburger Schach zu verdanken. Die
Meldungen der Mannschaften nahmen weiter ab, so dass eine 2. Kreisklasse nicht
gebildet wurde.
Die bestehende Jugend selbst war eigentlich kaum noch
gemeinsam im Spielbetrieb anzutreffen. Die Mannschaftskämpfe wurden von einer
Reihe Einzelspieler durchgeführt, die aber im Verein selten zu sehen waren, da
es sich um Mitglieder der Schulschachgruppen handelte.
Trotzdem gelang der Klassenerhalt in der höchsten Hamburger Jugendklasse ein
weiteres Mal, weil wieder einmal eine Mannschaft wegen Nichterscheinens
disqualifiziert wurde. Bei den Einzelturnieren schaffte Daniel Hawellek in der
L2 den Klassenerhalt und qualifizierte sich für die Hamburger
Jugendeinzelmeisterschaften. Jeronimo Hawellek war hierfür aufgrund seiner
Vizemeisterschaft im Vorjahr vorberechtigt. Beide belegten jeweils den siebten
Platz in der A- bzw. C-Endrunde.
Der SK Marmstorf richtet die Süderelbe-Einzelblitzmeisterschaft aus. Holger
Fabig gewinnt erstmals für Marmstorf den Titel und durchbricht die Serie von
Hauke Reddmann aus Wilhelmsburg.