Glückstadt 2009


Wie üblich am vorletzten Augustwochenende fand auch diesmal die Glückstädter Stadtmeisterschaft statt. Die Beteiligung war mit 52 Teilnehmern die geringste seit Jahren, aber dennoch nicht schlecht.

Was lässt sich sonst über das Turnier sagen?

·   Spiellokal: Mit dem Wasmer-Palais haben die Organisatoren ein

    außergewöhnliches Spiellokal gefunden.

  • Preise: Neben 6 Hauptpreisen und zwei Sonderpreisen (bester Jugendlicher, beste Dame) gibt es für alle Teilnehmer, die keinen Geldpreis gewinnen, einen Sachpreis. Da es sich bei den Sachpreisen um Spenden Glückstädter Geschäftsleute handelt, kann man schon etwa abschätzen, welcher Aufwand allein hinter dem Auftreiben der Sachpreise steckt.
  • Material: Während die Plastikbretter und die Figuren als einfach, aber ausreichend beschrieben werden können, ist es bei den Uhren in Zeitnot reine Glückssache, ob man die Restzeit richtig abschätzt (deshalb auch Glückstadt?).
  • Besetzung: In diesem Jahr reichte das DWZ-Spektrum von 2350 bis 1000, so dass jeder damit rechnen konnte, im Laufe des Turniers auf Gegner seines Kalibers zu treffen. Nur die Preisgeldjäger wurden möglicherweise durch die zweitägige Austragung, möglicherweise durch das Fehlen von Ratingpreisen abgeschreckt. Vermisst hat diese aber wohl keiner.
  • Turnierverlauf: Oliver Zierke gelang ein glatter Durchmarsch; nach 6½/7 (darf ich erwähnen, gegen wen er das Remis abgegeben hat?) konnte er mit zwei Kurzremisen den Turniersieg unter Dach und Fach bringen. Von seinen fünf Verfolgern mit 6½ Punkten hielten sich Uwe Bokelbrink, Johnny Kjetsae, Michael Ehrke und Frank Bracker beständig vorne auf, während der Sechste Hauke Maag mit einer Niederlage in der zweiten Runde und einem Remis in der vierten Runde (kommt das jemandem bekannt vor?) ein Schweizer Gambit hinlegte, das er immerhin mit einem Sieg gegen Dusan Nedic krönte. Meine 6 Punkte inklusive guter Wertung reichten daher nur zum siebten Platz; und bei der Verlosung der Sachpreise gewann ich den Preis, den Jonathan im Vorjahr vergeblich von Matthias gefordert hatte: eine Flasche Sekt 

 Holger Hebbinghaus (12.09.2009)


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Letzte Aktualisierung: 19. September 2009