HMM 2001
Marmstorf - HSK 6 4:4
Freitag, den 02.03.2001
Geschäftsstelle des SV Grün-Weiss Harburg

Spielbericht

SK Marmstorf – HSK 6 4:4

Die Terminplanung für die Mannschaftskämpfe hat Vor- und Nachteile. Einerseits beklagt Radio Rochade seit Jahresbeginn einen Hörerschwund von 50 Prozent (oder waren es Promille?) im Süderelberaum (wurde eigentlich schon das Themas "Handys bei Schachwettkämpfen – Motivation oder Manipulation?" behandelt?), andererseits bot der Wettkampf einen willkommenen Anlass, der Frage aus dem Wege zu gehen, ob Rudolf Mooshammer wirklich singt oder ob in Wirklichkeit seine Daisy ihrem Donald hinterherjault.

Natürlich gab es auch diesmal wieder einige interessante Begebenheiten zu berichten, wie die Mutation vom Killerkaninchen zum Killerigel, die Fähigkeit, auch ohne Handyklingeln zu gewinnen, den verpassten Prager Frühling und Respekt vor großen Namen, um nur einige zu nennen.

Michael geriet in eine klar schlechtere Stellung gegen das feindliche Läuferpaar, verleitete seinen Gegner jedoch zu einem Blick auf die DWZ-Liste und damit zu einem Remisangebot, was unser Schönster aus Respekt vor dem Läuferpaar (und dem Namen seines Gegners?) annahm.

KJ hatte sich aus beengter Stellung befreit und akzeptierte bereits etwas besser stehend das gegnerische Remisangebot, es wäre allerdings sehr schwer geworden, mehr als das Remis herauszuholen.

Holger F. lehnte in schlechterer Stellung ein Remisangebot ab und geriet in ein Endspiel, in dem sein Läufer nicht laufen konnte, leider konnte der gegnerische Springer sehr gut springen, so dass die Null nur eine Frage der Zeit war.

Jeronimo verbrauchte bereits in der Eröffnung sehr viel Zeit, stand allerdings danach klar besser und gewann sicher.

Nils spielte erneut mit Weiß und gewann in einer überzeugenden Partie.

Wenn Jens mitspielt, ist die Mannschaft in dieser Saison noch ungeschlagen, umgekehrt ist dies leider nicht der Fall. In besserer Stellung stellte Jens nicht nur einen Bauern ein, sondern gestattete darüber hinaus die Halbierung seines wertvollen Läuferpaars, so dass die Partie an unsere Gäste ging.

Der erste Saisonsieg gelang Holger H., der die bereits erwähnte Mutation vom Killerkaninchen zum Killerigel mit Giftstacheln vollzog.

Thomas weigerte sich, den gegnerischen König mit einem aussichtsreichen Qualitätsopfer in der Mitte festzuhalten und stellte lieber eine Figur ein, wonach er die Partie trotz hartnäckigen Widerstandes nicht retten konnte. (Vielleicht ist b4 im ersten Zug doch besser als im zweiten?)

Unser nächster Wettkampf führt uns zu SKJE und steht unter dem Motto "Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen."

 

Der Präsi zeigt den richtigen Blick - der Mannschaftskäptn macht dicke Backen.


Ergebnis
(DW-Zahlen in Klammern) 

 

Marmstorf 1   HSK 6 4:4
Hebbinghaus, Holger (2140) - Petersen, Johannes (2095) 1:0
Hawellek, Jeronimo (2198) - Krause, Max (1983) 1:0
Hohlbein, Michael (2087) - Schröder, Gerhard (1927) ½:½
Fabig, Holger (2064) - Giehring, Steffen (1981) 0:1
Diekmann, Jens (2061) - Rudenko, Nicolai (1840) 0:1
Averhoff, Nils (1984) - Toparlak 1:0
Herlan, Klaus-Jürgen (1970) - Milajev, Mihail (ohne) ½:½
Willner, Thomas Prof. Dr. (1844) - Prager, Manfred (1825) 0:1

 


So erging es der Ersten gegen Mannschaften von St. Pauli in der Stadtliga

 

1999

Hamburger SK 6

4

4

1999

Hamburger SK 7

3,5

4,5

1998

Hamburger SK 6

3,5

4,5

1997

Hamburger SK 5

4,5

3,5

1997

Hamburger SK 6

2

6

1995

Hamburger SK 6

2,5

5,5

1988

Hamburger SK 5

2

6

1983

HSK im HSV 5

4

4

 

 


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