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HMM 2003
Ma
rmstorf 2 - Blankenese 4:4
Freitag, den 07.02.03
Geschäftsstelle Grün-Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c

Gerechtes Unentscheiden gegen Blankenese

Was letztes Jahr noch glücklich gelang, sollte dieses Jahr nicht sein. Dennoch können wir mit einem Mannschaftspunkt weiterhin optimistisch nach vorne sehen und sind immer noch  Soll für einen guten Tabellenplatz.

Jörg hatte einen geruhsamen Abend, denn bereits nach einer Stunde war alles vorbei. Sein Gegner hatte offenbar zu viel Arbeit auf dem Tisch und tauschte diesen nicht gegen das Schachbrett. Somit lagen wir beruhigender Weise mit 1:0 in Führung und konnten es locker angehen.

Wie gegen Blankenese üblich, geschah lange Zeit nichts Verwertbares auf den Brettern.

Es sah insgesamt aber nicht schlecht für uns aus, so dass ich Sebastian zunickte, als sein Gegner ihm ein Remisangebot machte. Sebastian nahm dies in einer ausgeglichenen Position dann auch an.

In kurzer Serie schlug es dann bei uns zwei Mal ein. Björn hatte seine Stellung dieses Mal nicht so sicher im Griff und kam (wie sonst aber auch) in Zeitnot. Im Gegensatz zum letzten Heimkampf fiel ihm offenbar aber nichts mehr ein und er verlor seine Partie auf Zeit. Ich hatte bei einem früheren Blick die Zeitnot gesehen, aber noch auf ein Remis gehofft, war allerdings auch nicht zu erstaunt.

An Brett 1 musste Christoph die Waffen strecken. Die Partie war sehr ansehnlich für die Zuschauer, denn beide scheuten den Angriff nicht, so war es nur eine Frage der Schnelligkeit, wer wen erlegen würde. Da der Gast am ersten Brett Weiß hat, mag es mindestens dieses eine Tempo gewesen sein, was Christoph am Ende fehlte.

Das war alles nicht unkalkulierbar. Ebenso war abzusehen, dass Peter seine Partie nicht verlieren würde. Zum Gewinn hingegen reichte es aber auch nicht, so dass diese Punkteteilung nichts gravierendes veränderte. Peters Gesten verrieten dann auch: Was soll ich machen? Da war einfach nicht mehr drin!

Aber wir hatten ja noch Lutz, Thomas und mich im Rennen und da sah es in allen Partien nach 3,5 Stunden ziemlich gut aus.

Kurz vor Beginn der fünften Stunde konnte ich meinen Gegner überzeugen, dass ein Mehrbauer im Endspiel durchaus zum Sieg reichen kann, wenn dem feindlichen König der Zutritt zum eigenen Lager versperrt wird und man mit dem Begriff Zugzwang etwas anfangen und dies auch umsetzen kann.

Lutz musste (inzwischen mit einem Turm mehr) zwischenzeitlich einen opferwilligen Turm auf dem Brett abwimmeln, denn ein Schlagen desselbigen hätte zum sofortigen Patt geführt. Lutz fand eine Lücke für den König, einen Weg zum weiteren Materialübergewicht mittels Bauernumwandlung und setzte in hochgradiger Zeitnot vor der letzten Zeitkontrolle mittels einer frisch geschlüpften Dame Matt.

Thomas war ebenfalls in hochgradiger Zeitnot. Er spielte auf Gewinn, was dem Grunde nach richtig war. Ein Remis hätte zwar gereicht, aber zum einen bot dies die Stellung nicht an und zum anderen hätte sein erfahrener Gegner sicherlich dieses Angebot angesichts der extremen Zeitnot von Thomas nicht angenommen. So kam es, dass Thomas mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Sehr wahrscheinlich über sich selbst verärgert spielte Thomas noch viele Züge einer längst verlorenen Stellung mit wenigen Sekunden auf der Uhr weiter. Herr Joecks brauchte aber nicht einmal die Uhr drücken, um zu zeigen, dass es auch so reicht. Den Gästen wäre ein früherer Aufbruch zu wünschen gewesen!

Auffallend an diesem Kampf war die äußerst unterschiedliche Verteilung der Punkte in der oberen und unteren Hälfte unseres Teams. Die Nachwirkungen von St. Pauli haben ergeben, dass die unteren Bretter einiges gut machen wollten und die oberen dieses Mal nicht zur eigentlichen Stärke fanden. 3,5 aus 4 an den Brettern 5 – 8 stehen einem halben Pünktchen an den ersten vier Brettern gegenüber. Die letzten beiden Ergebnisse unserer Kämpfe sehen irgendwie nicht richtig nach Teamgeist aus, oder?!

Das 4:4 gegen eine nette Gastmannschaft, die durchaus Ambitionen auf einen Platz unter den ersten drei hat, gibt offenbar auch unsere Möglichkeiten wieder. So bleibt nach diesem umkämpften Mannschaftspunkt der Ausblick auf den nächsten Kampf, der wie jeder nächste Kampf, der schwerste ist und daher keinesfalls unterschätzt werden sollte.


Ergebnisse

Christoph

-

Urban, Ralf-Dieter 2009

0:1

Thomas

-

Joecks, Karl 1874

0:1

Peter

-

Andersen, Momme 1822

½:½

Björn

-

Kraft, Gerhard 1790

0:1

Jörg

-

Frenzel, Uwe 1710

+:-

Lutz

-

Hashm, Bahaa 1641

1:0

Sebastian

-

Schrecke, Ernst 1618

½:½

Stephan

-

Schilling, Volker (ohne)

1:0

 


Ergebnisse gegen Blankeneser Mannschaften in der Bezirksliga:

  G U V
Blankenese 1 1 0 0
Gesamt 1 0 0

Brettpunktverhältnis: 4½:3½


So gewannen wir glücklich im letzten Jahr:

SKM 2   Blankenese

4½ : 3½

Undritz - Urban

0 : 1

Dahle - Kraft

1 : 0

Barz - Andersen

0 : 1

Meyer - Joecks, K

½ : ½

Thies - Frenzel

½ : ½

Müller, S. - Schrecke

1 : 0

Hohlbein - Hashm

½ : ½

Krüger - Dr. Ziehm

1 : 0


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