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HMM 2003
Marmstorf 2 -
NTSV 2 6½:1½
Freitag, den 06.06.03
Geschäftsstelle Grün-Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c

Gesiegt und dennoch nicht gewonnen!

Mit 6,5:1,5 wurde im letzten Mannschaftskampf der Saison die zweite Vertretung des NTSV besiegt. Dieser hohe Sieg reichte dennoch nicht, um die Bezirkliga D zu gewinnen und somit in die Stadtliga aufzusteigen.

Der Mannschaftsführer des NTSV legte bei der Begrüßung bereits die Karten offen, in dem er ankündigte, dass zwei Bretter mindestens nicht besetzt werden können und ein drittes sehr wahrscheinlich auch frei bleiben würde. Dies sei natürlich nicht im Sinne des NTSV (und es gab auch erklärbare Gründe dafür), so würde aber aus der Situation heraus eine Art Ausgleich stattfinden, denn gegen den HSK 13 sei man auch nicht komplett (nur zu sechst) angetreten.

Nach einer Stunde stand es somit bereits 3.0, denn wir konnten an den Brettern 1, 3 und 4 volle Punkte einstreichen. Es war wohl auch jedem der Anwesenden klar, dass ein Sieg reicht, sofern der HSK nicht gewinnt. Gewinnt der HSK, so mussten mindestens sieben Brettpunkte her, um überhaupt noch eine theoretische Chance auf den Aufstieg haben zu können. Mit drei kampflosen Punkten im Rücken immer noch eine schwierige Aufgabe, denn man muss für diesen Fall immer noch vier Punkte aus fünf Partien machen.

Thomas spielte an Brett 2 seine Partie überzeugend und sorgte dann auch dafür, dass der Mannschaftspunkt unter Dach und Fach kam.

Sebastian stand eine Zeit lang vielleicht aussichtsreicher. Sein Gegenüber hatte aber noch einige Trümpfe im Ärmel und fand gut in das Spiel zurück. Als auf jeder Seite noch vier Bauern und T+K das Brett zierten, fragte Sebastian nach Remis beim Mannschaftsführer. Der konnte nur nicken und so wurde der Frieden geschlossen, was uns in jedem Fall den Mannschaftssieg sicherte. Dies war umso wichtiger, weil unser Agent vor Ort (Klaus-Jürgen hielt die Handyverbindung vom HSK zum SKM aufrecht) berichtete, dass es dort knapp zuging und es zu diesem Zeitpunkt 3:2 für den HSK stehen würde.

Am achten Brett hatte Michael eingesetzt. Es war zwar leider nicht der Michael von der letztjährigen zweiten Mannschaft (da hatte man einen sicheren Hohlbein-Bonus), aber auch dieser Michael begann recht gut und brachte den Niendorfer in arge Zeitnot. In dieser Zeitnot machte allerdings Michael den Fehler, in dem er eine Qualität stehen ließ, der noch zwei Bauern folgten. Mit der besseren Zeit im Rücken suchte Michael nach einer anderen Entscheidung, fand diese aber nicht, da der Spieler aus Niendorf seine Zeitnot überstand. Als dieser sichtlich erleichtert über das überstandene Zeitmassaker Remis anbot, nahm Michael dies an – es blieb ihm nichts anderes übrig, wenn er nicht noch die Partie unbedingt verlieren wollte. Ein glücklicher halber Punkt unter diesen Umständen!

Ich selbst stand lange Zeit besser, fand aber keinen Weg zum gewinnbringenden Vorankommen. Im 31. Zug mit immerhin noch zwanzig Minuten auf der Uhr wäre meine einzige Chance im Spiel gekommen. Ein vorrübergehendes Läuferopfer hätte einen Bauern gewonnen. Ich sah diese Möglichkeit schon zwei Züge vorher, hatte darauf gespielt und dann aber irgendwie Gespenster gesehen. Mir war einfach nicht klar geworden, dass ich danach einen Bauern mehr hatte und vor allem die aktivere Stellung haben würde. Die Analyse hatte gezeigt, dass 31. Lxh6 den Gewinn gebaracht hätte. So lief ich in ein Dauerschach und musste Remis akzeptieren.

Jan-Hendrik hingegen machte alle richtig. Anfangs ließ er seinen Gegner kommen und dann sammelte er zuerst einen und später einen zweiten Bauern ein. Die Partie führte er in ruhiger und souveräner Art zum Sieg. So empfahl sich Jan-Hendrik für eine Nominierung als Stammspieler in der zweiten Mannschaft im nächsten Jahr.

Vielleicht ist nur des Chronisten Pflicht zu erwähnen, dass wir diesen Mannschaftskampf mit zwei Ergänzungsspielern bestreiten mussten, uns aber über deren Ausbeute keinesfalls beschweren brauchen. Und es sei auch erwähnt, dass der HSK 13 ebenfalls mit 6,5:15 gegen NTSV 2 gewann, was das (durchaus logische) Fazit zulässt, dass es dieser Mannschaftskampf nicht gewesen sein kann, der über den Aufstieg entschieden hat. (Stephan Barz, 07.06.2003)


Einzelergebnisse

 

Ramme

-

Lindloff (1745)

+ : -

Willner

-

Stubbe (1761)

1 : 0

Undritz

-

Pohl (1926)

+ : -

Thies

-

Wanner (1789)

+ : -

Müller, S.

-

Pichler (1761)

½ : ½

Barz

-

Ropers (1778)

½ : ½

Müller, J.H.

-

Assmus (1776)

1 : 0

Peschke, Mi.

-

Schaade (1721)

½ : ½


In der Bezirksliga trafen die beiden zweiten Mannschaften dreimal seit 1974 aufeinander:

  G U V
NTSV 2 1 1 1
Gesamt 1 1 1

Brettpunktverhältnis: 10½:13½


Ergebnisdienst und Tabelle

8.Runde

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Einzelstatistik

 
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