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Bezirksliga A
Wichern Schule - SK Marmstorf 2 2½:5½
Freitag, 06.02.2004
Spielort: Paulinum Wichern-Schule, Beim Rauhen Hause, 22111 Hamburg

Auswärtssieg der Zweiten

Einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg holte die Zweite bei der SG Wichernschule. Schon nach dreieinhalb Stunden stand das Ergebnis fest, das erneut unter widrigen Bedingungen zustande gekommen war. Das lag dieses Mal jedoch nicht an der Unauffindbarkeit des Spiellokals, sondern an der Beschaffenheit der Tische; z. B. saß Peter ca. zwei Armlängen von seinem Brett entfernt und dem Rest von uns erging es nicht viel besser.

Als Erster bestrafte Björn seinen Gegner. Dessen König war in der Mitte stecken geblieben, wo er in einige unangenehme Fesselungen und Doppelangriffe geriet, sodass der Gegner angesichts der drohenden Entmaterialisierung aufgab.  

Kurz darauf verlor Sebastian in einer ausgeglichenen Stellung unglücklich eine Figur, sodass es zum Ausgleich kam.

Nils spielte erneut eine überzeugende Partie. Nachdem sein Gegner sich nicht getraut hatte, das Blackmar-Diemer-Gambit anzunehmen, überspielte Nils diesen völlig und gewann schließlich eine Figur, die trotz anschließender Verwicklungen letztlich den Sieg garantierte.

Mein Gegner versetzte mich durch ein frühes Figurenopfer ins Staunen, durch das er meinen König belästigen wollte. Ich fand jedoch einen Weg, ihn durch zwei Bauernopfer in Sicherheit zu bringen und die geöffnete h-Linie schließlich selbst zum Mattangriff zu nutzen.

Eine starke Leistung bot auch Claus, der im Mittelspiel einen starken Läufer auf d6 etablieren konnte und im Königsangriff gewann.

Thomas war in einer für ihn ungewohnten Eröffnungsvariante in eine Remisfalle getappt und verwandte einen großen Teil seiner Bedenkzeit darauf, einen Ausweg zu finden. Diesen fand er auch und stand danach mit dem Rücken zur Wand. Geschickt hielt er seine Stellung gerade noch zusammen und hatte gegen das spätere Remisangebot seines Gegners dann nichts mehr einzuwenden.

Jonathan gewann in seinem Debüt in der zweiten Mannschaft früh einen Bauern, den er zäh verteidigte, um schließlich selbst zum Angriff überzugehen. Dabei heizte er dem gegnerischen König mit seiner Dame und den beiden Springern so sehr ein, dass ich fest mit einem Sieg rechnete. Plötzlich meldete Jonathan, dass er die Dame eingestellt hatte.

Ich selbst weiß aus eigener Erfahrung, wie deprimiert man nach einer solchen Panne ist, und verrate nicht zuviel, wenn ich hier schreibe, dass wohl jeder Schachspieler früher oder später eine derartige Erfahrung macht. Insofern mag es ein kleiner Trost für Jonathan sein, dass es ihm in einem bereits entschiedenen Mannschaftskampf und nicht im Finale der Weltmeisterschaft passiert ist! Also Kopf hoch, Johnny! In der nächsten Partie werden die Karten wieder neu gemischt.

Anschließend mogelte sich Peter mit Hilfe seines aktiven Springerpaares zum Sieg, sodass das Endergebnis feststand. (CR / 7.2.04)

Aufstellung:

 

Tosunoglu, Karl-Oemer

1944 - 29

-

Christoph

0-1

Koß, Christian

1904 - 29

-

Peter

0-1

Schmidt, Peter

1825 - 16

-

Nils

0-1

Kroepsch, Malte

1771 - 22

-

Thomas

0,5-0,5

Oehlckers, Sascha

1569 - 16

-

Sebastian

1-0

Ehbrecht, Jan-Hendrik

1585 - 22

-

Björn

0-1

Jacob, Mirco

1588 - 17

-

Claus

0-1

Krause, Pairat

1529 - 17

-

Jonathan

1-0

 


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