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Kreisliga A
SK Marmstorf 3 - Langenhorn 3 5½:2½
Freitag, 27.02.04
Spielort: Geschäftsstelle Grün-Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c, 21077 Hamburg

Am Ende zählen nur die Punkte!

Mit einem Tag Abstand zum Mannschaftskampf gegen Langenhorn 3 und einem Bierchen während dieses Berichtes, fiel mit die Überschrift zu diesem Bericht ein.

Was hätte das in´s Auge gehen können!! Aber warum sollen wir den zum Teil katastrophalen Partien hinterher schauen – am Ende wird nach Punkten und nicht nach Schönheit oder Fehlerfreiheit abgerechnet.

Der Kampf begann schon mal ganz schlecht, nämlich mit einer kampflosen Niederlage. Da Susanne gegen 19:10 Uhr nicht da war, rief Jeronimo im Hause Peschke an. Susanne war dran und sagte, sie habe abgesagt. Jeronimo übergab den Hörer an mich und ich war sehr erstaunt. Hatte ich etwas überhört oder sogar vergessen? Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Wie dem auch sei, Susanne hatte auf jeden Fall Christoph (= Mannschaftsführer SKM 2) abgesagt, doch das nutzte irgendwie keinem. Und Erscheinen konnte sie dann wohl auch nicht mehr und so lagen wir nach einer Stunde mit 0:1 zurück.

Unseren ersten Brettern war die Aufholjagd vorbehalten. Claus, Lutz und Gerhard gewannen souverän und stellten einen beruhigenden Vorsprung von 3:1 her. Ich selbst hätte eine Figur verlieren müssen, gewann aber später als ausgleichende Gerechtigkeit für den ungesühnten Fehler drei Mehrbauern und stellte das 4:1 her.

Derweil ließ sich das Geschehen an den letzten drei Brettern kaum in Worte fassen.

Dennis, der seine Chance in der Dritten erhielt, kam in der Eröffnung furchtbar unter die Räder. Er wehrte sich jedoch lange, um nicht der Mannschaft ein 0:2 als Startkapital an´s Bein zu binden. Ohne den Reinfall in der Eröffnung, da bin ich mir sicher, hätte Dennis bessere Chancen gehabt, wenngleich ein Sieg wohl kaum zu realisieren war.

Jens und Heinz boten an Brett 6 und 7 ein Wechselbad der Gefühle. Hatte Jens frühzeitig einen Bauern mehr, verklebte er die Stellung, obgleich im Besitz des Läuferpaares. Als Jens seine Dame dann geschickt nach g6 inmitten des feindlichen Lagers positionierte, schien die Sache gelaufen, aber Jens fand die (zugegeben komplexe) richtige Abwicklung nicht und hätte eigentlich durch das gegnerische Dauerschach in das Remis einwilligen müssen. Da aber diese Variante auch nicht auf dem Brett erschien, spielte Jens mutig weiter. Der Mut geriet zum Übermut und in einer für den Gegner besseren Stellung akzeptierte dieser das von Jens angebotene Remis, offenbar nicht wissend, dass dies den Verlust des Mannschaftskampfes für Langenhorn bedeutete.

Heinz stand lange Zeit besser, verzockte dann seine Stellung, sah sein Ende kommen und suchte die letzte Chance. Diese letzte Chance hätte ein Remis bedeutet, doch Dank des Gegners, der dem Begriff „Tempo“ nicht soviel Bedeutung beimaß, wurde daraus sogar ein voller Punkt.

Das Endergebnis von 5,5.2,5 bei einer kampflosen Partie scheint annehmbar, aber der Verlauf der Partien versprach kaum Bezirksliga-Niveau, so dass das gefasste Ziel Aufstieg vielleicht doch zu überdenken ist oder zumindest in den nächsten Kämpfen konkretisiert werden sollte.


Aufstellung

 

Jark 1:0

Jachmann, Klaus

1550 - 17

Meyer 1:0

Merhof, Christian

1591 - 7

Peschke, S. -:+

Bade, Walter

1472 - 53

Barz 1:0

Müller, Willibald

1521 - 12

Dahle 1:0

Raupenstrauch, Gerhard

1341 - 30

Niemann ½ : ½ 

Großmann, Achim

1346 - 67

Krüger 1:0

Bense, Alfred

1274 - 24

Gallun 0:1 Kuche  (unbekannt)

Man darf gespannt sein, wie wir gegen bessere Mannschaften spielen werden. Ich gehe aber davon aus, dass wir unser Ziel trotz (oder wegen) aller Widrigkeiten erreichen können. Stephan Barz (28.02.2004)

 


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