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Kreisliga A 2005
SK Marmstorf 3 -
TV Fischbek 5 6½-1½
Freitag, 27.05.05
Spielort: Vereinshaus Grün-Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c

Spielbericht:

Der Auftrag war nach dem 4:4 von Finkenwerder bei SKJE klar: Wir mussten gewinnen, um Finkenwerder nach Brettpunkten hinter uns lassen zu können. Noch besser wäre es einen Sieg mit 6,5 Brettpunkten einzufahren, um eine Woche später bei HSK 17 „nur noch gewinnen“ zu müssen, egal in welcher Höhe, um den Aufstieg feiern zu können

Kurios war sicherlich der Auftakt. Michael P. hatte am 5. Brett eingesetzt und verlangte nach noch nicht einmal einer gespielten Stunde eine zweite Dame, die an den anderen Brettern immer noch auf denselbigen war. Sein Gegner erfand eine Neuerung im Französischen, die allerdings nicht empfehlenswert ist (1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.f4 f6 6.Sf3 g5?). Michaels f-Bauer ging im 15. Zug auf g8 und mutierte zur Dame, das (Zwei Damen-) Matt folgte drei Züge später.

Fischbeks jugendliche Mannschaft hatte bei den sommerlichen Temperaturen so gar keine Lust zu spielen. Das es aber zu einer schnellen 2:0 Führung kam, war Lutz Eröffnungstheorie zu verdanken. Der Springer-Einschlag auf f2, der den König vom Schutz der eigenen Dame ablenkt, ist zwar sicherlich auch in Fischbek bekannt, wird aber immer wieder gerne auf den Brettern der Schachwelt gezaubert.

Dieter kam dann mit einem Remis in Ziel, das nach 19 Zügen sehr früh geschlossen wurde, aber auch auf das solide Spiel Dieters Gegner zurückzuführen ist. Zwar fand Dieter eine hübsche Wendung in der Eröffnung, um einen Zentrumsbauern gegen einen Randbauern quasi zu tauschen, nach dem Damentausch einigten sich jedoch beide auf Remis ohne sich dieses Endspiel anschauen zu wollen.

Gerhard ließ die Bauern am Damenflügel aufmarschieren. Sein Gegner übersah eine schöne Kombination um den Bauern auf e3 zu gewinnen, verlor stattdessen eine Qualität und führte Gerhard zu einer dankbaren Mattstellung.

Schnell stand es also 3,5:0,5 und die verbleibenden Partien verhießen ebenfalls nichts Gutes für den Gast aus Fischbek. Claus konnte dann auch mit forciertem Angriff den Punkt zum 4,5 landen und zeigte sich mit der Partie auch zufrieden.

Uwes Gegner stellte bereits in der Eröffnung einen Bauern ein und im Mittelspiel auch noch einen zweiten. Nach dem Damentausch (für Michael viel zu spät!) gab es zwar noch eine Chance zum Konter, die aber Uwes Gegner ungenutzt ließ. Schließlich nahm Uwe noch vorübergehend den dritten Bauern und schließlich in einem Läuferendspiel auch den ganzen Punkt mit.

Auch ich konnte endlich einmal wieder einen ganzen Punkt mitnehmen. Nach einer spannenden Partie fand ich am Ende die einzig richtige Fortsetzung (im Gegensatz zu der Partie beim NTSV) und gewann.

Nachdem fast alle frühzeitig fertig waren (die angereisten Fans waren erstaunt darüber, dass der Kampf bereits entscheiden war, als diese eintrafen und nur noch – wenn überhaupt – drei Partien liefen), kämpfte Bodo noch. In einer verwickelten Partie gelang es Bodos Gegner spät einen Bauern zu gewinnen und seine Figuren aktiver zu stellen. Nach der Drohung einer Bauernumwandlung gab Bodo eine Leichtfigur und erst etwa zwanzig Züge später die Partie auf.

Das 6,5:1,5 war wichtig, denn gegen HSK 17 reichte nun ein 4,5 Sieg, um als Gruppenzweiter in die Bezirksliga aufzusteigen.

 

(Stephan Barz – 02.06.2005)

 

Marmstorf III -

TV Fischbek V

6½-1½ 
Lutz -

Guido Hirth

1:0
Claus -

Ingmar Kaden

1:0
Stephan - Hendrik Wesseloh 1:0
Gerhard - Holger Kaden 1:0
Uwe - Nikolai Zentner 1:0
Michael P. - Wincierz  1:0
Dieter - Kneip ½ : ½
Bodo - Sternberg 0:1

 


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