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Kreisliga A 2005
Hamburger SK 17 - SK Marmstorf 3 2:6

Freitag, 03.06.05
Spielort: Hamburger SK – HSK-Schachzentrum, Schellingstr. 41
Aufstieg in die Bezirksliga

Auf dem Papier war die Aufgabe leicht, denn gegen den Tabellenachten einen Sieg einzufahren sollte doch kein Problem werden. Das Endergebnis von 6:2 täuscht dann aber doch über den Spielverlauf hinweg.

HSK 17 hatte die Augen in diesem Kampf mehr auf den parallel stattfindenden Kampf HSK 16 – Gehörlosen als auf ihren eigenen Partien. Ein Sieg von HSK 16 hätte alle Bemühungen von HSK 17 erledigen lassen, denn dann wären die Gehörlosen abgestiegen und nicht HSK 17. Da sich HSK 16 an den hinteren Brettern verstärkte, kam es dann auch so und am Ende schien auch der Widerstand und der Elan von HSK 17 gebrochen, denn wie sonst ließe sich erklären, dass zwei aus unserer Sicht verlorenen Partien noch Remis ausgingen.

Ernst-August hatte ein kurzes Gastspiel. Nach einer Stunde durfte er die Uhr abstellen und ging dann auch alsbald mit seinem Punkt nach Hause.

Gerhard erhöhte nach etwa 2,5 Stunden auf 2:0 und hatte dabei offenbar viel Spaß, denn der Partieverlauf und die Schlussstellung ließen dies vermuten.

In dieser Phase lugte ich über alle Bretter hinweg und fand es angesichts meiner schwindenden Konzentration und Stellungsüberlegenheit für richtig remis anzubieten. Mein Gegner nahm dies dankbar an, obgleich ich seine Stellung lieber weiter gespielt hätte.

Auch Claus steuerte den Remishafen an, nachdem er in der Eröffnung beherzt zu g5 griff und dankbar sein durfte, dass seine Gegnerin ihn dafür nicht strafte. Nachdem er seine Stellung konsolidierte und die Damen seitens seiner Gegnerin abgetauscht wurden, war das Remis fast nicht mehr zu verhindern.

Lutz ließ sich nach tiefen Einblicken (wohin auch immer!) nicht verwirren und konnte seiner Gegnerin souverän überspielen. Damit war es bereits klar, dass wir den Kampf nicht mehr aus den Händen geben würden, denn bei drei ausstehenden Partien war irgendwo immer noch ein Remis drin.

Uwe blieb es vorenthalten den entscheidenden (vollen) Punkt zum 5:1 zu machen. Das Ende der Partie mit einem Turm und etlichen Bauern mehr ließ sich sein Gegenüber (vielleicht in der Hoffnung eines Patt) bis zum ganz bitteren Ende zeigen.

Die beiden verbleibenden Partien waren ein Schocker für unsere angereisten Fans Holger H. und Nils. Letzterer verzog sich nach dem Siegpunkt im Glauben, dass da nichts mehr nachkäme und so entging ihm, wie man aus einer Null eine Remis macht. Man spielt einfach weiter und wartet auf die Ideenlosigkeit bzw. die Zeitnot des Gegners. Letzteres erreichte Heinz durch schnelleres Spiel und konnte mit einer Qualität und zeitweise einer ganzen Stellung weniger noch einen halben Punkt mitnehmen.

Sabine hingegen dürfte für ihre Ausdauer den halben Punkt in jedem Falle verdient haben. Anders herum ausgedrückt: Ihr Gegner hatte den ganzen Punkt mit zeitweise drei Bauer mehr nicht verdient, wenn dieser in einem Damenendspiel anstatt die Damen zu tauschen und das Bauernendspiel zu Ende zu bringen, eine Schnitzeljagd anzettelt.

6:2 also der Endstand und mit einem schönen Brettpunktverhältnis kann unsere Dritte nächstes Jahr in der Bezirksliga zeigen, dass sie auch dorthin gehört.

 

Stephan Barz – 04.06.2005

 

Name

DWZ

161 Katja Stellwagen

1580

162 Stefan Puttfarken

1542

163 Nina Höfner

1542

164 Sebastian Springer

1511

165 Henning Kirschenmann

1428

166 Carsten Wiegand

1439

167 Andre Martens

1396

168 Annika Giersiepen

1378

169 Nina Berghahn

1310

170 Ilhana Selman

1347


Ergebnisdienst

8.Runde

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Tabelle

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