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Bezirksliga B 2007
Pinneberg 3 - SK Marmstorf 3 5½:2½

Donnerstag, 01.03.07
Spielort: Kirchengemeinde St. Michael, Fahltskamp 16, 25421 Pinneberg
Spielbericht

Trotz der weiten Anreise war es durchaus denkbar, dass wir in Pinneberg etwas Zählbares (und hier sind nicht die Brettpunkte gemeint) mitnehmen konnten. Die Pinneberger waren unsere Kragenweite und so durfte man sich auf einen spannenden Kampf freuen.

Lange Gesichter gab es allerdings schon am Treffpunkt, denn Gerhard war nicht erschienen. Trotz langen Wartens und der Versuch einer Nachfrage musste man ohne ihn losfahren. In Pinneberg wurde der verwichtelte Vize-Präsi von Ernst-August auf offener Straße angesprochen: „Entschuldigung, wissen Sie wo es hier zum Gemeindehaus an der Verbindungsstraße geht?“ Der wegen des Regens bis zur Unerkenntlichkeit vermummte Vize-Präsi antwortete: „ Ernst-August, wie können uns weiterhin duzen und der Eingang dürfte dort vorne sein.“ Nachdem auch diese Vorstellung vorüber war, konnte die andere beginnen.

Es begann mit dem Warten auf Gerhard. Nach einer Stunde hatte sich dieses erledigt. Wenige Zeit später hatte sich auch das Spiel an Brett 1 erledigt, leider aus einer für uns unerwarteten und unerfreulichen Sichtweise. Sebastian nahm einen Bauern, was wohl noch ging, gab dann aber seinem Läufer den Laufpass. Dieser nutzte seine Chance und verschwand ohne Ausgleich vom Brett. An Brett 1 darf man da gleich aufgeben.

Nur wenige Minuten später dann bereits das 0:3, weil Ernst-August seinem übermächtigen Gegner Tribut zollen musste. Ernst spielte mutig voran, konnte aber die Drohungen des Gegners nicht entschärfen.

Was ging zu diesem Zeitpunkt noch? Bastian grinste zufrieden derweil am Brett 2 und hatte eine sehr abwechslungsreiche Partie auf dem Brett. Der Ausgang war ungewiss. Uwe an Brett 3 schickte sich an einen Bauern zu gewinnen. Ob es zum Sieg reichen würde? Claus stand ausgeglichen, mehr war zu diesem Zeitpunkt nicht zu sehen. Ralf hatte mit den weißen Steinen theoretische Aussicht auf einen Erfolg, was aber noch zu beweisen war. Stephan führte ebenfalls die weißen Steine und hatte nach zaghafter Eröffnung Aussicht auf die Gestaltungsnahme des Spiels. Kurzum: Es war noch viel zu tun und es bedurfte schon eine Portion Glück, wollte man noch gewinnen.

Ralf hatte dieses Glück nicht. Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, dass er im Zentrum etwas schlug und kurze Zeit später seinem Gegner die Hand zur Aufgabe reichte. Verbuchen wir es mal unter der Rubrik „Züge, die man nicht weitergeben muss“. Dann verkürzte Bastian auf 1:4, wenn man dies bei diesem Spielstand überhaupt noch sagen darf. Bastian hatte nach Aussagen des Präsi (der saß näher dran als ich) offenbar die notwendige Portion Glück, die Ralf fehlte,

Uwe selbst konnte zwanzig Minuten vor der Zeitkontrolle seinen Mehrbauern und die bessere Figurenkonstellation zum Sieg verwandeln. Sollte da doch noch etwas gehen?

Etwa zehn Minuten vor der der fünften Stunde musste dann Claus nach langem Kampf aufgeben. Wie es dazu kam, kann ich nicht sagen, da ich mich in Zeitnot befand und versuchte meine inzwischen bessere Stellung zum Sieg zu führen.

Mit nur noch zehn Minuten auf der Uhr bei verbleibenden 13 Zügen lehnte ich ein Remisangebot ab. Da war es für den Sieg aber schon zu spät, denn die richtige Fortsetzung hatte ich bereits vier Züge vorher verpasst. Natürlich wusste ich dies erst später, genutzt hat es mir in der Partie auch nichts. Es folgte eine Abwicklung in ein Damenendspiel und dort gibt es halt viele Dauerschachs. In ein solches flüchtete ich mich, als ich den Bogen überspannt hatte – Remis.

Pinneberg 3

-

SK Marmstorf 3

5½:2½
21. Brueckner,Gerhard 1824 - 91 - Sebastian 1-0
22. Dangelowski,Peter 1798 - 63 - Bastian 0-1
23. Rakhmanov,Vsevolod 1817 - 13 - Uwe 0-1
24. Hadlich,Winfried 1776 - 68 - Claus 1-0
26. Retzlaff,Wolfgang 1729 - 10 - Ralf 1-0
27. Linke,Harry 1740 - 40 - Gerhard +-
28. Zimmermann,Manfred 1603 - 78 - Stephan  ½:½
29. Himmelstaub,Werner 1674 - 31 - Ernst August 1-0

Zwei Punkte an den oberen Brettern war eine gute Ausbeute, die einer enttäuschenden an den letzten vier Brettern gegenüber steht. Grade in diesem Bereich hätten wir für einen Sieg oder aber zumindest für ein Unentschieden mehr holen müssen.

Pinneberg war aber auch im Gegensatz zu uns in Bestbesetzung angetreten und wenn wir dann auch nur zu siebt antreten, darf man unter den Strich feststellen, dass an diesem Abend sicherlich keine Mannschaftspunkte aus Pinneberg mitzunehmen waren.

(Stephan Barz, 05.03.2007)

 


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