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Landesliga 07/08
Hamburger SK 5 - SK Marmstorf 4½ : 3½
Sonntag, 25.11.07
Spielort:
...
Erste Saisonniederlage nach vergebenen Chancen

„Hat der Schang Verwandte in Hamburg?“ mag sich unser Mannschaftsführer gefragt haben, als er die Mannschaftsaufstellung von HSK 5 sah. Da hatte doch ein HaChri, welchen er einen Tag vorher zufällig beim Hamburger Grundschultag getroffen hatte (wo sich ein totgeglaubter russischer Großmeister als Grundschüler vom Hasenweg ausgab und prompt das Turnier mit 100% gewann), behauptet, gegen uns an Brett 2 oder 3 zu spielen, und dabei stellte sich heraus, dass er a) gar nicht mitspielte und b) selbst wenn er mitgespielt hätte, an Brett 4 aufgestellt worden wäre.

„Ist denn heut schon Weihnachten?“ dürfte sich hingegen der eine oder andere HSK-Spieler gefragt haben, denn wie schon in den beiden ersten Runden war unsere Chancenauswertung mangelhaft – während es bisher nur Brettpunkte kostete, hatte es diesmal den Wettkampfverlust zur Folge.

Bereits nach wenigen Minuten teilte Marc den Punkt, zur Strafe musste er 6 Stunden lang unser Gepatze ertragen.

Gut drei Stunden später ging der HSK in Führung, nachdem Christoph böse danebengriff – eigentlich sollte man drei (!) gegnerische Remisangebote doch nicht damit belohnen, dass man sich in Gewinnstellung mattsetzen lässt?

Allerdings glich Jonathan den Wettkampfstand bald wieder aus, indem er nachwies, dass halboffene Linien nur dann etwas wert sind, wenn man die ausreichende Anzahl an Schwerfiguren hat.

Nachdem ich taktisch eine Kleinigkeit übersah, musste ich in ein schlechteres Endspiel abwickeln, konnte dort aber eine Festung errichten, so dass noch vor der Zeitkontrolle der Punkt geteilt wurde.

Jens vergab vor der Zeitkontrolle zwei Elfmeter, erreichte ein immer noch sehr verheißungsvolles Endspiel mit Mehrbauern, fand aber keinen Gewinn und willigte schließlich ins Remis ein.

Auch Jeronimo hatte seinem Gegner einen Bauern abgeknöpft, aber da sich das verbliebene Kleinvieh (nicht zu verwechseln mit φ) komplett auf einem Flügel befand, war der Vorteil nicht zu verwerten.

In Rainers Partie waren beide Seiten in vorweihnachtlicher Geberlaune und vergaben je zwei Gewinnchancen, so dass die Partie mit einem leistungsgerechten Remis endete.

Damit musste Michaels Partie über den Ausgang des Wettkampfes entscheiden. In einem schlechteren Endspiel hatte er sich zäh verteidigt und hätte eigentlich remis halten sollen – aber wie der Konjunktiv schon nahe legt, kam es anders und nicht zu unseren Gunsten.

Damit haben wir die Chance versäumt, den Abstand zu den Abstiegsrängen auszubauen. (HH/25.11.07)

HSK 5

4½:3½

SK Marmstorf

Shadi Paridar (2236)

½-½

Holger H.

William Klarner (2161)

½-½

Jeronimo

Hans-Jürgen Schulz (2064)

0 - 1

Jonathan

Wolfgang Schulz (2153)

½-½

Jens

Martin Sechting (2101)

1 - 0

Michael

Dr. Afsin Toparlak (2028)

1 - 0

Christoph

Max Krause (1964)

½-½

Rainer

Janina Maria Stejskal (1992)

½-½

Marc Michael

 

 


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