Landesliga 08/09
HSK 5 - SK Marmst
orf 
Sonntag, 01.03.2009
Spielort: Schellingstr.

 
Hamburger SK V   5 - 3 Marmstorf       
21 Besenthal     ½ : ½ Hebbinghaus    1
23 Colpe,M.      0 : 1 Hawellek       2
25 Atri          0 : 1 Diekmann       3
26 Sechting,M.   1 : 0 Hohlbein       4
27 Lucas,M.      1 : 0 Mueller,J.     5
29 Kleiner,M.    ½ : ½ Schmidt-Brauns 6
30 Stark,Th.     1 : 0 Mueller,T.     8
33 Hold,A.       1 : 0 Peschke,Ma.   16


Spielbericht:

Nach dem wenig überzeugenden Auftritt gegen Bille wollten wir uns gegen HSK 5 etwas besser präsentieren. Zumindest bezüglich der besetzten Bretter gelang uns dies, da Matthias am Sonntag noch kurzfristig einspringen konnte.

Und diesmal hatten wir auch schon nach der ersten beendeten Partie einen Punkt auf dem Konto. Trotz fast halbstündiger Verspätung seines Gegners verbrauchte Jens mehr Zeit, diese war gut investiert in die vollständige Zerlegung der gegnerischen Stellung in ihre Einzelteile.

Dennoch war nach der Zeitkontrolle der Wettkampf praktisch zu unseren Ungunsten entschieden.

Matthias und die Müller-Brüder hatten verloren; woran es lag, kann ich nicht sagen, da mir keiner von diesen seine Partie eingereicht hat.

Michael stand auf Verlust, während bei Rainer und mir Punkteteilungen kaum zu vermeiden waren, so dass Jeronimos sich abzeichnender Sieg nur Ergebniskosmetik darstellen konnte.

Was bei Michael schief gelaufen war, ist mir nicht bekannt, da mir auch diese Partie nicht vorliegt, klar war jedoch, dass drei Minusbauern im Turmendspiel definitiv zu viel waren, so dass die Gastgeber auf 4:1 erhöhen konnte.

Bei Rainer war entgegen dem optischen Eindruck das Gleichgewicht nie gestört, und im Turmendspiel mit beiderseits zwei Bauern (ohne Freibauern) verzichtete Rainer darauf, 40 Züge lange darauf zu spekulieren, dass das gegnerische Handy klingelt, so dass die Niederlage besiegelt war.

Meine Partie hatte ganz sicher keinen Sieger verdient. Nach dem subtilen Läufermanöver 6.Lc1-e3, 7.Le3-c1 stand ich so, wie man mit Weiß ganz bestimmt nicht stehen möchte; später reichte mein Gegner durch die unmotivierte Aufgabe des Läuferpaars den Vorteil übers Brett herüber, und in der Folge erwies ich mich als unfähig, die Läufer konstruktiv zu nutzen, so dass ich nach dem Remis in Rainers Partie guten Gewissens die Punkteteilung anbieten konnte (die Tatsache, dass ich für meine letzten drei Züge Le4-d5, Ld5-a8 und La8-e4 insgesamt 20 Minuten verbrauchte, legt schon die Vermutung nahe, dass ich ohnehin keine vernünftige Idee mehr hatte, mehr als den halben Punkt anzustreben).

Mit einem überzeugenden Sieg (dank filigraner Technik und genauer Variantenberechnung) konnte Jeronimo noch auf 3:5 verkürzen.

 

					

					

					

					

 


Ergebnisdienst

6.Runde

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8.Runde

Tabelle

Einzelstatistik

 

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