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Landesliga 2012/2013

SK Marmstorf 1 - St. Pauli 1


Nearly the same procedure as last year...

Letzte Saison, vierte Runde: Der SKM ist mit 6:0 Punkten gestartet und trifft auf St. Pauli I. Damals gab es nach einigem Auf und Ab ein 4:4 und wir blieben (zunächst) an der Tabellenspitze.

Diese Saison, vierte Runde: Der SKM (ohne Jonathan, Michael und Rainer) ist wieder mit 6:0 Punkten gestartet, trifft erneut auf St. Pauli I und wenige Minuten vor Ende des Wettkampfs sieht es wieder nach einem 4:4 aus...

Holger braucht diesmal nur neun Züge bis zu seinem Lieblingsergebnis, da sein Gegner die Theorie vergessen hatte. Jens folgte diesem Beispiel, weil Bing und Bong angesichts des winterlichen Wetters noch Rodelbedarf hatten. Bis zur Entscheidung des Wettkampfes war er dann wieder zurück.
Wenig später stellte mein Gegner, von dem ich vor 25 Jahren in der Schachgruppe im Rieckhof viel gelernt hatte, zwei Bauern ein. Ich bin zwar noch mal ganz schön ins Schlingern geraten, konnte aber doch den ganzen Punkt für mich verbuchen. In der Zwischenzeit hatte Jan Hendrik es bei dem Versuch, seine etwas bedrängte Stellung gewaltsam zu befreien, übertrieben und musste schnell einsehen, dass seine unterentwickelte Stellung mit Minusfigur das Weiterspielen nicht lohnte. Christoph hatte hingegen seinem Gegner die Möglichkeit eingeräumt, sich mit einem Figureneinschlag am Königsflügel ein Dauerschach zu sichern; ein Gelegenheit, die dieser auch annahm.
Damit stand es 2,5:2,5 und die verbliebenen Stellungen sahen nicht gut aus: Matthias hatte früh einen Bauer gegeben und sich damit ein tristes Endspiel eingehandelt. Seine Nichte Paula, die in Begleitung von Mama Susanne und Papa Andres erschienen war, gab ihr Missfallen auch gleich lautstark kund, nachdem sie neben Matthias' Brett hochgehalten wurde... Tobias M. kämpfte mit einem denkbar schlechten Läufer um ein Remis, während bei dem anderen Tobias beide Spieler schon um den 30. Zug auf ihre jeweiligen Inkrement-Sekunden angewiesen waren. Tobias K. behielt dabei den besseren Überblick und sicherte sich zunächst die Dame für Turm und Läufer und als sein Gegner im 39. Zug vergaß, die Uhr zu drücken, auch sofort den Punkt. Bei Matze ergab sich die schon lange erwartete Niederlage und damit stand fest, dass der Ausgang des Wettkampfes davon abhing, ob Tobias M. sich trotz knapper Restbedenkzeit halten könnte. Zunächst sah sein Endspiel gut haltbar aus, aber nachdem er einen Bauerndurchbruch zugelassen hatte und diesem Bauern nach einem Turmopfer der Marsch bis auf das Umwandlungsfeld gelungen war, schien der Wettkampf entschieden. Doch die St. Pauli-Spieler hatten sich zu früh gefreut, denn nun wurde es erst dramatisch, weil Tobias mit den letzten verbliebenen Figuren ein Mattnetz knüpfen konnte:

 

T. Müller - B. Wronn
(Stellung nach dem 73. Zug von Weiß)


Dem drohenden Matt kann der Schwarze außer über die Zugwiederholung mit Da6+-Df1+ nur durch die Flucht des Königs nach d8 entgehen. Nach dem dann fälligen Schach auf d7 bietet sich natürlich erneut die Möglichkeit, mit Ke8 die Züge zu wiederholen, aber Tobias' Gegner war das noch immer nicht genug. Es folgte also 74...Kc8 75. Td4:+ und da nun 75...Df5:+ (was der Schwarze wohl zunächst geplant hatte) daran scheitert, dass Weiß mit 76.Kf5: ed4: 77.Kf4 gewinnt, konnte Tobias sich auch noch den Bauern auf e5 sichern. Übermütig gab ich als Mannschaftsführer ihm nun auf, auf einen Mannschaftssieg zu spielen, wofür objektiv (außer dem Trend der letzten Züge) immer noch wenig sprach, denn der weiße König kann sich in der Mitte des Brettes den Nachstellungen durch die schwarze Dame nicht sinnvoll entziehen. Diese Marschroute erwies sich dann auch als entscheidender Fehler, denn in dem Bemühen, ein Dauerschach zu verhindern, stellte Tobi erst seinen Läufer, dann den b-Bauern und schließlich auch noch den Turm ein.

Damit blieb unter dem Strich leider kein Mannschaftspunkt für uns übrig, womit wir auf Platz 3 zurückgefallen sind, weil der schräge halbdänische Nachbarverein im vierten Wettkampf zum vierten Mal 4,5 Punkte holte und damit an uns vorbeizog.

(Jeronimo Hawellek, 03.01.2013)

 

SK Marmstorf 1

 3½-4½

St. Pauli 1

1

1

Hebbinghaus

½ : ½

Richter,M.

1

2

2

Hawellek,J.

1 : 0

Martin-Somme

3

3

3

Müller,J.   

0 : 1

Kluth,C.

4

4

4

Müller,T.  

0 : 1

Wronn,B.

5

5

5

Ramme,C. 

½ : ½

David,T.

7

6

6

 Peschke,M.

 0 : 1

Mueller,F.

8

7

7

 Diekmann,J.

 ½ : ½

Hedayat-Nass

9

8

8

Kolschewski

1 : 0

Knecht,G.

10


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