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Bezirksliga 2015

SK Marmstorf III - Schachfreunde III 3½-4½


Spielbericht

Da war eine echte Chance für uns etwas Zählbares zu Hause zu behalten und wir bekommen es nicht hin - sehr bedauerlich.

Dabei hat es uns der Gast mit seiner stark ersatzgeschwächten Mannschaft leicht gemacht. Die Ranglistennummern lassen insbesondere Lücken in der Mitte des Teams. Wir hingegen konnten mit Michael für die erkrankte Kristin nominell adäquaten Ersatz aufbieten.

Die Punkte wurden erst hinten verteilt. Am achten Brett stand Michael nie schlechter. Mit den weißen Steinen bot er ein vernünftiges Spiel. Als es am Ende zum Tausch der Türme und der Damen kam, verließ ihn jedoch die Fortune. Ein frecher ganz weit entfernter Freibauer des Gegners machte sich auf den Weg, der ihn unaufhaltsam zur Grundreihe führte.

Danach bot Manfred Remis an. Ich weiß gar nicht, ob dies zunächst abgelehnt und später dann doch angenommen wurde. Das zeigt schon davon, dass ich nicht viel von dieser Partie mitgenommen habe.

Dann wurde es spannend an den Brettern. Wir lagen zurück und musste etwas zeigen. Alle mühten sich und versuchten aktiv zu spielen. Bodo hatte - so meine ich - die schlechtere Zeit, wenngleich die Stellung noch einiges im Angebot hatte. Mancher könnte meinen, das Remis käme zu früh - ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wenn wir allerdings so früh hinten liegen, dann muss man wohl länger kneten. Aber wie gesagt, mir fällt die Einschätzung zur Schlussstellung unter Abwägung aller Einflüsse schwer.

Dann wurde es am ersten Brett unruhig. Beide Spieler waren in Zeitnot und die Stellung kombinierte grade dahin, als Lutz mit Blick auf die Uhr feststellte, dass hier ein Fähnchen angezeigt wurde. Zum Glück wurde das Fallbeill nicht an seiner Uhr angezeigt. Der Blick auf die Partieformulare zeigte, dass 40 Züge beiderseits nicht gespielt waren. So konnte Lutz für uns ausgleichen.

Dann hatte Uwe Konditionsschwierigkeiten. Noch von der Erkältung vom Wochenbeginn geschwächt, zeigte er in der Zeitnotphase und insbesondere danach einen Kräfteverschleiss.

In einem mindestens remisträchtigen Endspiel stellte er seinen Läufer durch eine Springergabel ein. das war natürlich nicht geplant und äußerst ärgerlich.

Gerhard rackerte lange mit den weißen Steinen und zeitweise dachte ich, er hätte die besseren Spielanteile. Zum Gewinn reichte es indes nicht.

Nun spielten noch Markus und ich. Wir hatten noch 1,5 Punkte zu holen, wenn wir zumindest einen Mannschaftspunkt mitnehmen wollten. Mein häufiger Blick auf Markus Brett verhieß mir, dass es eher an mir liegen würde den vollen Punkt machen zu müssen. Zeitweise war ich mir nicht mal sicher, ob Markus Remis halten könnte. Er konnte und so lag es an mir.

Zu diesem Zeitpunkt war ich in einem Damenendspiel mit fünf Bauern angelangt. Das Remis hätte ich sofort durch Damentausch haben können - nutzte ja aber nichts. Also suchte ich andere Lösungen. Mein Gegner wurde nun angesichts der fortschreitenden Zeit ungeduldiger und stellte einen Bauern ein. Aber Damenendspiele sind eben häufig Remis auch mit einem Bauern mehr und so war es auch hier. Holger H. bestätigte auf meine spätere Nachfrage, das dem so sei - nutzte aber auch nichts mehr.

Da war mehr drin - ich habe es gefühlt. Es blieb jedoch beim Gefühl und dafür gibt es keine Mannschaftspunkte.

Für die nächsten Partien gilt es länger und mit Siegeswillen zu kämpfen. Ich bin mir sicher, dass es dann klappt.

(Stephan Barz, 07.02.2015)

  Marmstorf III 3½-4½ Schachfreunde III
1 22  Meyer,L. 1 : 0  Niemeyer,C. 21
2 23  Barz,S. ½ : ½  Schroeder,T.  23
3 24 Grove,U.  0 : 1  Zippert,G. 27
4 25 Dahle,G. ½ : ½ Kinsella,K. 28
5 26  Eschweiler,M  ½ : ½  Meidlein,K. 29
6 28 Müller,B.  ½ : ½ Meyer,M. 30
7 29        Grove,M. ½ : ½  Driesner,C. 33
8 33      Peschke,Mi.  0 : 1 Mattiat,K. 37

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