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Kreisliga A 2016

SK Marmstorf III - Schachelschweine III 5½ : 2½

 

Schachelschweine konnten nicht pieksen

Der Blick auf die Aufstellung unserer Gäste machte mich nicht wirklich sicherer in meiner Einschätzung der Mannschaft. Die Bretter 1 bis 4 waren anwesend, was das erste Mal in dieser Saison der Fall und nicht unbedingt zu erwarten war. Dahinter kamen dann eine Reihe von Fragezeichen, was die Spielstärke angeht. So durfte man gespannt sein, was auf den Brettern erscheinen würde. Erschienen waren beide Mannschaften komplett, was in dieser Kreisliga (zum Glück) an der Tagesordnung zu sein scheint.

Die hinteren drei Bretter waren dann zuerst fertig und wir sammelten dort zwei volle Punkte. Winfried hatte offenbar einen Spiler von der Sorte „der für sein Alter viel zu stark spielt“ am Brett. Jedenfalls zeigt die Partie, dass die Eröffnung schon interessant war und Winfrieds Gegner in dieser einen Bauern gewinnen konnte. Diesen Vorteil konnte er bis in das Endspiel bringen und dort zum Gewinn umsetzen.

Von Manfreds Partie habe ich leider nicht viel mitbekommen und mir fehlen die Notationen. Viel entscheidender ist aber hier auch das Ergebnis: Manfred gewann. Offenbar hat er sich meine Zeilen vom letzten Mannschaftskampf mit dem verbundenen Wunsch eines ganzen Punktes aufmerksam durchgelesen und erfüllte mir nun denselben. Danke Manfred! Es freut mich besonders für Dich!

Bodo hatte frühzeitig einen Bauern und später eine ganze Figur mehr. Sein Gegenüber hatte offenbar die Spendierhose an, was nicht heißen soll, dass es für Bodo ein Spaziergang gewesen ist. Dennoch war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass dieses Schachelschwein so gar nicht auf's Pieksen aus war.

Uwe erhöhte dann unsere Führung auf 3:1. Die Partie sah nicht nur am Abend interessant aus, sie war es auch in der Analyse. In dieser Stellung fiel die Entscheidung zugunsten von Uwe:

Grove, Uwe (1632-62) – Cahillane, Felix (1731-36)
GER - chT HH Kreisliga A Hamburg (3.2), 19.02.2016

Uwe hat Fortune und opfert

Schwarz war am Zug und entschied sich für 12. … Sh5. Ich war froh Uwes Gesichtsausdruck nach 12. … e5 nicht sehen zu müssen. Er hätte sich dann nämlich die Frage „Quo vadis Läufer“ stellen müssen. So aber nahm Uwe mit dem schönen Zug 13. Sxf7 den Weg auf die Siegerstraße und somit nahm alles eine für uns gute Wendung.

Kolja hatte mit dem weißen Steinen spielend zu jedem Zeitpunkt Ausgleich auf dem Brett – nicht mehr aber auch nicht weniger. Das war sicherlich auch ein Ergebnis der aktiven schwarzen Spielweise. Sein Gegnerin versteckte sich nicht und fand immer Beschäftigung für Kolja. Auch seine Versuche im Endspiel einen Vorteil zu erlangen wurden in aller Ruhe beantwortet, so dass Remis ein passendes Ergebnis war. Somit stand es dann 3,5:1,5.

Mit meiner Partie hätte ich dann den Sack schon zumachen können, ja machen sollen. Mit zwei Bauern mehr in einem Damen+Leichtfigurenendspiel hatten das wohl auch alle zahlreich erschienen Fans so gemeint. Fairerweise muss man aber auch anmerken, dass der erste Bauerngewinn eigentlich keiner war, aber mein Gegenüber entschied, dass er mir das glaubt. Der zweite Bauer ging auf Kosten seiner zu offensiven Verteidigungsstrategie. Die beiden Bauern nutzten mir dann auch nichts, denn in dieser Stellung:

Schrader, Maximilian (1753-35) – Barz, Stephan (1638-63)
GER - chT HH Kreisliga A Hamburg (1.2), 19.02.2016

Stephan verpasst den Sieg

zog ich - in der Absicht einer vermeintlichen zu sicherenden Königsstellung - 38. … Kb6 und nach 39. Df8 hatte ich noch so eine „tolle Idee“ und zog nicht den einzig noch „rettenden“ Zug a5, sondern 39. … f4 (den ich zu einem früheren Zeitpunkt hätte ziehen sollen).

Danach war ich dem Dauerschach 40. Ld8+ Sd7  41. Db4+ ausgesetzt und nahm nur einen halben statt einen ganzen Punkt mit.

Also mussten es für beide Mannschaftspunkte Markus und Gerhard richten. Bei Markus sah es lange, lange Zeit nach Remis aus. Aber wer Markus diese Saison in der Dritten erlebt, der weiß, dass Remis so gar nicht sein Ergebnis ist.

Doch zunächst sicherte Gerhard den Sieg durch ein Remis. Nachdem er im 30. Zug einen Bauern geschenkt bekam, tauschte er später einen Springer gegen zwei Bauern, so dass er mit drei Bauern für eine Figur das ihm angebotene Remis entspannt annehmen konnte.

Markus hingegen spielte weiter und hoffte auf eine Unaufmerksamkeit seines Gegners. Mit dem 27. Zug geschah dies in Form eines unauffälligen Turmzuges, der auf den ersten Blick natürlich aussah, sich aber im nach hinein als „Fehler“ heraus stellte. Somit kam Markus zum dritten Erfolg im dritten Spiel für die Dritte (das klingt jetzt irgendwie folgerichtig – warum hat es nicht jeder so gemacht?!). Die Schlussstellung dieser Partie:

Misera, Marcel  (1441-18) – Eschweiler, Markus (1649-54)
GER - chT HH Kreisliga A Hamburg (3.2), 19.02.2016

Markus gewinnt

Mit 44. … d4 hatte Markus soeben zugestochen und sein Spielpartner gab zurecht auf. 

Mit 5,5 : 2,5 teilen wir uns weiterhin den ersten Platz mit der an den vorderen Brettern starken Mannschaft von HSK 17. In der nächsten Runde bei der sehr ausgewogenen Mannschaft von Langenhorn wird es deutlich schwerer als in den bisherigen Kämpfen werden.

(Stephan Barz, 20.02.2016)

  

Ergebnis:

    SK Marmstorf 3 5½ : 2½ Schachelschweine 3
1 24 Barz,Stephan ½ : ½ Schrader,Maximilian 21
2 25 Grove,Uwe 1 : 0 Cahillane,Felix 22
3 26 Eschweiler,Markus 1 : 0 Misera,Marcel 23
4 27 Redlich,Kolja ½ : ½ Christiansen,Anna 24
5 29 Dahle,Gerhard ½ : ½ Bambus,Thorsten 28
6 30 Müller,Bodo 1 : 0 Russo,Giuseppe 29
7 32 Grove,Manfred  1 : 0 Specker,Jorrit 37
8 33 Rammé,Winfried 0 : 1 Sturm,Tore 41


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