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HMM 2002
SKJE 2 - Marmstorf 2 5:3
Freitag, den 25.01.02
Pavillon des Johanneums, Maria-Luisen Straße 114 (Eingang über Opitzstr.)

Spielbericht

Was auf dem Papier für eine deutliche Angelegenheit seitens des Gastgebers aussah, entpuppte sich beinahe als Marmstorfer Schönheitskönigin. Nicht deswegen, weil unser Brett 8 wieder einmal siegte, sondern vielmehr der Tatsache wegen, dass es auf den Brettern nach gutem Schach roch, es leider am Erfolgserlebnis fehlte. Fehlen tat uns auch Claus, so dass zu siebt ein Unentschieden, wonach es lange Zeit aussah, ohnehin bereits ein Erfolg gewesen wäre.

Nach diesem Kampf steht für mich allerdings fest, dass wir unter normalen Umständen in dieser Saison keinesfalls gegen den Abstieg zu kämpfen haben.

SKJE ging bereits nach einer Stunde mit 1:0 in Führung. Isi legte für SKJE ein Tor vor, das sicherlich vermeidbar war. Was war los?

Am ersten Kampf sagte Claus mir für den 08.03.2002 ab, da er im Urlaub sei. Den zweiten Kampf wolle er ungern mitmachen, da er am Samstag früh fahren würde. Dann sagte er aber, dass es egal sei, er würde doch mitspielen wollen, wenn ich kein Ersatz fände. Ein wenig später sagte er dann:“ Ach, ist doch egal. Früh aufstehen ist immer Mist. Ich spiele mit!“ Mit dieser Zusage waren für mich Bemühungen für einen Ersatz gestorben – offensichtlich damit auch ein Einsatz unseres zweiten Brettes bei SKJE. Wie dem auch sei, unsere Chancen waren damit erheblich gesunken.

Wie ausgeglichen der Kampf war, zeigte sich dadurch, dass in den ersten drei Stunden keine Partie im Kampf Mann gegen Mann entscheiden wurde. Weil keine Frau mitspielte, stand es nach drei Stunden also immer noch 0:1 aus Marmstorfer Sicht.

Lutz sorgte für die ersten zählbaren Erfolge unseres Teams und spielte Remis. Mit den weißen Steinen war vielleicht mehr drin, zumal Lutz aktiver stand und auch den Weg zum Erfolg suchte. Allerdings reduzierte sich das Spielmaterial auf beiden Seiten linear und so ist das Remis wohl zu verstehen.

Michael sorgte dann nach 3:30 Stunden für den Ausgleich. Der Mattdrohung konnte sein Gegner, trotz (oder eben wegen dieser) nicht entgegnen. So sah es doch für uns wieder gut aus.

An Brett 1 kämpfte Björn. Nach knapp vier Stunden war dieser Kampf für ihn vorbei. Das Spitzenbrett forderte bereits zum zweiten Mal Tribut von Björn. Seiner Argumentation, es sei am ersten Brett schwerer als am dritten, kann man nur zustimmen, wenn man weiß, dass es im letzten Jahr auch Kreisliga und nicht Bezirksliga war. Wir haben alle bessere Gegner, lieber Björn. Gegen Blankenese bekommst Du dann Deinen ersten „2000er“, da kannst Du befreit aufspielen!

Jörg zeigte am sechsten Brett wieder einmal sicheres Schach. Kein Risiko aber den nötigen Druck auf den Gegner ausüben. Sein Konzept wäre beinahe aufgegangen, wenn er vor dem Remis noch einmal in die Stellung geschaut hätte. Wir stellten im nachhinein fest, dass er in einem Endspiel mit Leichtfigur + Bauern zwei der letztgenannten Exemplare für ihn positiv bedingt vom Brett nehmen hätte können und somit einen ganzen Punkt für Marmstorf einsacken musste. Es wurde nur ein halbes Pünktchen.

Gerhard spielte stark und überzeugte mit zwei Mehrbauern am Ende deutlich. Nach über vier Stunden konnte er unserem Team wieder Hoffnung auf einen Mannschaftspunkt geben, indem er durch seinen Sieg zum Zwischenstand von 3:3 ausglich. Es war der zweite Punkt (von möglichen acht) unserer ersten vier Bretter in diesem Jahr.

 

Es waren noch zwei Partien offen.

Stephan stand lange Zeit druckvoll und hatte Vorteile, die er nicht mehr umsetzen konnte, weil die Zeit weglief. Vor der Zeitkontrolle verlor er eine Qualität, um sich nach der Zeitkontrolle mit einem Freibauern bis auf die dritte Reihe zu nähern. Das Spiel wäre nach dem richtigen 57. Zug in dem Remishafen eingeschippert. Nach dem gespielten, erfolglosen 57. Zug wurde eine bittere Null daraus.

Auch Sebastian stand augenscheinlich besser. Leider war es auch ihm nicht möglich einen ganzen Punkt zu machen. Vielleicht auch in der Gewissheit des „Siegen-Müssens“, es stand 3:4, fand er in der Zeitnotphase nach fast exakt fünf Stunden nur noch zweitbeste Züge und musste feststellen, dass beim Schach nicht die bessere Stellung, sondern das Ergebnis einer Stellung zählt und dies hieß 0:1.

(Stephan Barz – 27.01.2002)

 


Ergebnisse

Müller (1969)

-

Undritz

1  :  0

Israel (1909)

-

Jark

+  :  -

Wahl (1917)

-

Dahle

0  :  1

Soltau (1928)

-

Barz

1  :  0

Knop (1816)

-

Meyer

½ : ½

Class (1895)

-

Thies

½ : ½

Janknecht (1838)

-

Müller, S.

1  :  0

Kurbangulov (1743)

-

Hohlbein

0  :  1

Analyse mit der Ersten mit Vereinshaus: Michael macht dicke Backen bei der Stellung von Stephan.
Von links stehend: Thomas Willner, Michael Hohlbein; Von links sitzend: Stephan Barz, Streichholz, Jeronimo Hawellek und Holger Hebbinghaus


So lief es für unsere Zweite gegen den SKJE:

1987

Kreisliga

SKJE 4

2,5

5,5

1984

Kreisliga

SKJE 4

2

6

1981

1. Kreisklasse

SKJE 3

2,5

5,5

1980

2. Kreisklasse

SKJE 4

5,5

2,5

1979

2. Kreisklasse

SKJE 3

2,5

5,5

1977

2. Kreisklasse

SKJE 2

0

8

 

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