Der traditionelle Freundschaftskampf gegen Fuhlsbüttel geht mit
9,5 zu 7,5 verloren.
Bei den Vorstandswahlen gibt es nur wenige Veränderungen. Neuer
Schachwart wird Thomas Märtens. Neuer Materialwart wird Konrad
Kalisch. Der Beitrag wird von 3 auf 5 DM für Erwachsene angehoben.
Der Jugendbeitrag bleibt mit einer DM pro Monat konstant. Der Verein
zählt 40 Mitglieder.
Die erste Mannschaft gewinnt die A-Klasse mit 12:2
Mannschaftspunkten und steigt in die Stadtliga auf. In der letzten
Runde verlor der schärfste Rivale Fischbek und ermöglicht uns etwas
überraschend den Aufstieg. Überragender Spieler war dabei Holger
Fabig mit 7 aus 7 an Brett 2. Auch die zweite Mannschaft gewinnt ihre
Staffel und steigt mit 10:2 Mannschaftspunkten von der C-Klasse in die
B-Klasse auf.
Die Jugendmannschaft steigt mit 9:1 Punkten souverän von der
zweiten Klasse wieder in die erste Klasse auf. Eine zweite
Jugendmannschaft wird erstmalig gemeldet. Sie spielt in der
niedrigsten Klasse.
Bei der HJET (Hamburger Jugendeinzelturniere) spielt Stefan Hingt
in der Leistungsklasse 2 (L2). Mit seinem 14. Platz kann er die Klasse
nicht halten und steigt ab. Bei der Hamburger Jugendendrunde wird er
in seiner C-Jugendaltersklasse Vierter.
Klaus-Jürgen Herlan wird Dritter in der B1. Elmar Schwarz
erreichte 2,5 Punkte in der C1. Helge Kratochvil und
Olaf Matthies gewinnen mit ihren dritten Plätzen in der D2 jeweils
eine Urkunde.
Die internen Erwachsenenturniere gewinnt alle Holger Fabig. Im
Blitz setzt er sich vor Gerhard Dahle durch, in der Rangliste vor
Ernst Lühmann, das Pokalfinale gegen seinen Vater Heinz. Im
Turniersimultan setzt sich in der Endrunde gegen Lutz Schnelle, Martin
Söllig und Stefan Hingst durch.
In der Meisterschaft steigt Bernd Kratochvil mit Martin Söllig aus
der zweiten Gruppe auf. Die dritte Gruppe gewinnt Thorsten Kirchhoff.
Die Beteiligung bei den Jugendturniere ist groß. Die
Jugendmeisterschaft wird mit 20 Jugendlichen gespielt. Klaus-Jürgen
Herlan gewinnt vor Martin Söllig den Titel. Auch die
Blitzmeisterschaft gewinnt er vor Stefan Hingst. Im Pokal zieht er
aber gegen Martin Söllig den kürzeren. Stefan Hingst sichert sich
gegen Torsten Fink den Turnier-Simultantitel.
Holger Fabig führt die Ingo-Rangliste mit 92 nach der
Klubmeisterschaft vor Ernst Lühmann mit 109 und Gerhard Dahle mit 111
an. Zwischenzeitlich hatte Holger sogar eine "87".
Das Kartenspiel Brokdorf wird im Verein eingeführt. Der Ursprung
des Namens begründet sich auf die gleichzeitig chaotischen
Demonstrationen um die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes in Brokdorf.