Bezirksliga 2012

Langenhorn - SK Marmstorf  II 4-4


Langenhorn         4 - 4  Marmstorf II      
  2  Weithart,M.   + : -  Kielhorn,S.   11 
  3  Becker,T.     0 : 1  Peschke,M.    12 
  4  Schroeder,G.  ½ : ½  Kolschewski   15 
  5  Thießen,U.    1 : 0  Böhme,R.      17 
  6  Schmidtke,P.  0 : 1  Sakel,N.      18 
  8  Neumann,U.    ½ : ½  Undritz,B.    19 
  9  Keuneke,H.    0 : 1  Willner,T.    20 
 10  Melchert,J.   1 : 0  Meyer,L.      21 

Spielbericht:

Dass es gegen den Tabellenzweiten schwer werden würde, war klar. Dann kam es aber recht dicke für uns: Wir mussten ohne Sebastian, Holger und Andres antreten – und ganz kurzfristig meldete sich auch Chris krank. Also ging es zu siebt nach Langenhorn. Genauer gesagt: Zu sechst – denn Thomas steckte im Elbtunnel fest und kam mit 51 Minuten Verspätung an. Dafür war er dann auch der erste, der seine Partie zu Ende gespielt hatte. Den Bauern, den sein Gegner ihm in der Eröffnung überlassen hatte, hatte er am Ende mehr. Ich selber übersah in etwas bedrängter Stellung  eine einfache Abwicklung ins Dauerschach und musste mich danach ziemlich übel zusammenschieben lassen. Lutz erreichte mit einem Qualitäts-Minus das Endspiel, in dem er dank eines sehr starken Springers aber durchaus noch Chancen hatte. Leider verlor er die Zeitorientierung – und das digitale Blättchen fiel ein paar Züge zu früh. Nicht viel besser lief es bei Tobias. Nach der Abwicklung ins Endspiel stand er mit 3 Bauern weniger da. Warum Tobias das Endspiel mit Turm gegen Turm und 3 Bauern noch weiterspielte, war für die Zuschauer nicht so richtig zu verstehen. Noch weniger zu verstehen war allerdings, warum es Tobis Gegner (immerhin kein U10-Spieler, sondern DWZ 1936) es nicht schaffte, seinen übergroßen Vorteil umzusetzen, stattdessen hilflos mit dem Turm herumzog. Tobias blieb auch in dieser total verlorenen Stellung hellwach, erkannte eine 3-fache Stellungswiederholung und rettete auf unglaubliche Weise einen halben Punkt. Die Stellung, die Björn  auf dem Brett hatte, muss ganz nach seinem Geschmack gewesen sein. Wie wir es von ihm kennen, ließ er die Bauernwalze rollen. Leider ließ er dann die gegnerische Dame ins eigene Lager eindringen – Dauerschach. Beim Stand von 2:4 spielten noch Matthias und Nicolai. Matthias hatte einen Mehrbauern im Endspiel, der allerdings nicht zu halten war. Es gelang ihm aber, eine aggressive Fortsetzung zu finden und den Zentrumsbauern durchlaufen zu lassen. Tolles Spiel von Matthias an Brett 2. Dass Nicolai sein Spiel jetzt auch noch gewinnen würde, lag nun in der Logik der Entwicklung. Das Endspiel sah nach einem sehr verwickelten Spiel zwar eher remislich aus,  aber Nicolai hatte die besseren Nerven und nutzte die Fehler des Gegners sehr kaltblütig aus. Damit hieß es am Ende 4:4 gegen die zweitbeste (oder sagen wir besser: drittbeste) Mannschaft des Turniers.

(Ralf Böhme, 29.04.2012)

  

Ergebnis:

       
1          
2          
3          
4          
5          
6          
7          
8          

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