Chronik 2012


Nach wie vor waren Stephan Barz und Uwe Grove für die Leitung der Sparte verantwortlich. Und ebenso waren weiterhin Holger Hebbinghaus und Kristin Rosenkranz für den Spielbetrieb zuständig. Im Jugendbereich ging Lasse Böhme als Jugendwart in sein zweites Jahr.

Die Mannschaftskämpfe bescherten der ersten Mannschaft bereits das dritte Mal den Titel des Hamburger Vize-Meisters. Der 2. Platz reicht bekanntlich aber nicht, um in die Oberliga Nord aufzusteigen. Dabei blieb es bis zum letzten Spieltag spannend und ein Aufstieg wäre durchaus nicht unverdient gewesen.

Die zweite Mannschaft belegte in der Bezirksliga einen guten dritten Platz. Mit dem Aufstieg hatte dieses Team aufgrund des übermächtigen Gruppenersten in dieser Liga zu keinem Zeitpunkt etwas zu tun. Die dritte Mannschaft machte es bis zum Ende spannend. Am letzten Spieltag musste die Dritte hoch genug gewinnen und zugleich darauf hoffen, dass der Gruppenerste, der zu diesem Zeitpunkt schon aufgestiegen war, nicht (aufgrund des Tabellenstandes) schwächelte. Alles lief wie erhofft und die Dritte kehrte nach einem Jahr Kreisliga wieder in die Bezirksliga zurück.

Für die Vierte wurde es schwer, die Kreisliga zu halten. Dies gelang am Ende leider nicht, auch wenn es zum einen machbar und zum anderen wünschenswert gewesen wäre.

Eine fünfte Mannschaft konnte nicht mehr gemeldet werden. Es war bereits schwer in die vierten Mannschaft Spieler für die Kämpfe zu bewegen. Daher wurde eine 5. Mannschaft nicht mehr gemeldet. 

Die Stärke der Schachsparte betrug zum Stichtag 01.07.2012 nur noch 41 aktive erwachsene Mitglieder, dafür aber ca. 20 -30 Jugendliche, die für die Mannschaftskämpfe der kommenden Saison wegen des jungen Alters noch nicht  zur Verfügung standen.

Neben Jonathan Carlstedt, der sich für Wiesbaden in der 1. Bundesliga an's Brett setzte und seine Schachschule in Lüneburg intensiver aufbauen wollte, verließ auch Michael Hohlbein den Verein. Er spielte in der kommenden Saison bei der in die Landesliga aufgestiegene Mannschaft von Diagonale Harburg.

Zum zehnten Mal wurde die Harburger Meisterschaft durch den SK Marmstorf ausgerichtet. Zu diesem Turnier kamen wie jedes Jahr viele Spieler und füllten die freien Plätze komplett auf. 72 Spieler umfasste dieses dreitägige Turnier, welches von Uwe Grove und Holger Hebbinghaus geleitet wurde.

Die Jugend hatte es schwer das hohe Niveau zu halten. Nachdem einige der U16 Spieler sich beruflich bedingt anderenorts orientieren mussten, war es schwer die Jugendbundesliga zu halten. Unglücklich - mit einem halben Brettpunkt zu wenig - stieg die Mannschaft aus der Jugendbundesliga wieder in die Jugendlandesliga ab.

Auch bei den Hamburger Meisterschaften wurden im Vergleich zum Vorjahr kleinere Brötchen gebacken. Tobias Müller kämpfte in der U20 eigentlich als Favorit um den Titel mit. Gesundheitliche Probleme zu Beginn des Turniers ließen seine Chancen jedoch schnell schwinden. Als Vizemeister der beiden Vorjahre wurde er dieses Mal Elfter und konnte sich den Wunsch der erneuten Teilnahme an der deutschen Jugendmeisterschaft nicht erfüllen.

Nicolai Sakel startete in der U16 unfd belegte den 9. Platz. In der U14 spielte Mathis Böhme und wurde unter 22 Teilnehmern Fünfter. In der U12 war Kevin Li vorrangig angetreten, um Erfahrung zu sammeln: Er wurde 15. von 24.

Holger Hebbinghaus konnte nach vier Titeln bei der  Hamburger Blitzmeisterschaft den 3.Platz belegen. Bei der Norddeutschen Blitzeinzelmeisterschaft erreichte er dann 10. Platz und verpasste nur hausdünn die Qualifikation zur Deutschen Endrunde.

Getreu dem Motto "Kein Jahr ohne Titel" holte sich Holger dafür die Hamburger Schnellschachmeisterschaft, die erstmals in Hamburg als offizielle Meisterschaft ausgerichtet wird.

Bei den vereinsinternen Meisterschaften teilten sich Jeronimo Hawellek und Holger Hebbinghaus die Titel. Dieses Jahr allerdings sozusagen anders herum: Nachdem Holger Hebbinghaus seit 2000 ununterbrochen elf Jahre den Titel des Blitzmeisters hatte, wurde dies nun Jeronimo. Umgekehrt gelang es Holger seit neun Jahren nicht Vereinsmeister zu werden, was er aber in diesem Jahr erreichte. Im Turnier-Simultan ließ Holger keine Zweifel aufkommen. Hier "herrscht" er seit 12 Jahren als unangefochtener Titelträger.

(Stephan Barz, 08.12.2012)


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