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HMM 2001
Marmstorf 3 - Schachfreunde 8 5½:2½

Freitag, den 23.03.2001
Geschäftsstelle des SV Grün-Weiss Harburg

Spielbericht

Die Dritte gewinnt 5,5 : 2,5 gegen die Schachfreunde 8: Tabellenführung und weiterhin realistische Aufstiegschancen.

Durch einen auch in dieser Höhe verdienten 5,5:2,5 Sieg der dritten Mannschaft (und das ohne Heinz und Ernst-August!!) wurde die Tabellenführung zurückerobert, und die Chancen auf den Aufstieg bleiben gewahrt. Wir führen im Moment mit einem halben Brettpunkt vor unserem härtesten Konkurrenten, den Freibauern Harburg (die wir auch noch in unserem sympathischen Verein werden begrüßen dürfen!). Dritter sind die Schachelschweine mit ebenfalls 8:2 Mannschaftspunkten und 5,5 Brettpunkten zurück. Finkenwerder und der HSK 8 haben ebenfalls noch alle Möglichkeiten, in der nächsten Saison eine Klasse höher anzutreten. Man sieht also, da ist noch Pfeffer drin und nichts entschieden. Unser Restprogramm ist allerdings nicht von schlechten Eltern: mit Finkenwerder und den Freibauern zwei direkte Mitbewerber um einen Platz an der Sonne (reine Nervensache oder wie ein berühmter und nicht minder potenter Zeitgenosse zu sagen pflegt: "Schaun mer mal" ....).

So, nun aber zu unserem Kampf gegen die Schachfreunde:

Nachdem der gegnerische Mannschaftsführer eine deutliche Verspätung hatte (wir dem Gegner dieses aber nicht in Form von Zeitabzug in Rechnung stellten. Es sollte hinterher ja keiner sagen können, ihr habt ja nur gewonnen, weil ...), begannen sieben Partien um sieben. Der Gegner von Michael traute sich anfangs wohl nicht so recht in die Höhle des Löwen... .

Susanne machte mit ihrer Gegnerin (ein rein weibliches Duell also, sieht man wohl auch nicht alle Tage) kurzen Prozess. Es verschwanden schon früh recht viele Figuren von Brett und so endete man in einem Turmendspiel, in dem Susanne drei Mehrbauern hatte. Das frühe Ende war dann nur noch eine (kurze) Frage der Zeit und somit lagen wir schon mal mit 1:0 vorn und Susanne konnte sich ein ausgeglichenes Punktekonto in der dritten Mannschaft erspielen (eine Bilanz, von der der Mannschaftsführer nur träumen kann ...).

Detlef war als nächster des Spielens überdrüssig. In seinem zweiten Einsatz für die dritte Mannschaft einigte er sich mit seinem Gegner recht früh auf ein Remis. Er ist somit weiterhin noch ungeschlagen, was ihn hoffentlich motivieren wird, auch in Zukunft für die dritte (oder auch die zweite?!) zur Verfügung zu stehen.

Als nächster konnte Jörg seine Uhr abstellen. Er spielte eine schöne Partie, die er als weißer mit 1. b4! begann. Sein Gegner dachte wohl, dieses sei eine Blitz-Veranstaltung und spielte in einem Höllentempo, was Jörg doch nicht aus der Ruhe brachte und schließlich mit einem Matt des gegnerischen Königs endete. Jörg behält somit auch eine weiße Weste.

Die beiden Müllers spielten wieder in bestechender Form und ließen ihren jeweiligen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Beide spielten zwischenzeitlich mit Figurenvorteil, was besonders Bodo spektakulär ausnutzte. Er trieb den gegnerischen König tief in seine Stellung hinein und raubte ihm jegliche Luft zum Atmen. Gefangen von zwei Türmen gab der Gegner dann schließlich auf. Sebastian schaffte dann den entscheidenden Punkt, der uns auf die Siegerstraße brachte. Die Bilanz der beiden Müllers ist makellos. Beide haben 100% geholt und sind eine echte Stütze der Mannschaft, auf die auch immer dann Verlass ist, wenn mal Not am Mann ist.

Befreit von der Last des Gewinnenmüssens (schreibt man das so?), machte Hans-Herbert dann Remis. In seinem zweiten Einsatz bereits das zweite Remis und insgesamt 2 aus 3 ohne Niederlage. Wer hätte das gedacht zu Beginn der Saison. Man munkelt allerdings, dass der Pullover von Hans-Herbert einen entscheidenden Einfluss hat ... (er trug ihn auch beim letzten Remis?!). Ich glaube nicht daran und bin von Hans-Herbert überzeugt! Sein Selbstbewusstsein auf schachlichem Gebiet scheint auf jeden Fall deutlich gestärkt zu sein.

Als letzte mühten (frei nach dem Motto: "eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe") sich somit noch Michael und ich, dass Ergebnis ein wenig freundlicher zu gestalten. Bei Michael klappte dies nicht ganz so gut. Er konnte seinen Zeitvorteil von etwas über einer halben Stunde nicht nutzen und stand im Grunde die ganze Partie über etwas gedrängt mit wenig Figurenspiel. Sein Gegner drohte dann einen Läufer zu gewinnen, was Michael sich dann nicht mehr zeigen lassen wollte.

Meine Partie endete Remis. Damit ist dazu eigentlich alles gesagt. Es war ein langweiliges Figurengeschiebe ohne die zündende Idee und deshalb wohl auch unvermeidlich. Das einzig Positive: nach zwei Niederlagen in Folge nicht verloren (eine Trendumkehr? Na schaun mer mal ...). Somit war der Endstand von 5,5:2,5 erzielt, der uns an die Tabellenspitze spülte!

(JN, 31.03.01)

 


Ergebnisse
(DW-Zahlen in Klammern) 

 

Michael Peschke Stolzenwald, Frank (ohne) 0:1
Jörg Thies Gloe, Helmut (1324-9) 1:0
Jens Niemann Bastian, Heinrich (1459-31) ½:½ 
Sebastian Müller Maether (ohne) 1:0 
Bodo Müller Kloock, Andre (ohne) 1:0
Susanne Peschke Bruck, Waltraud (1011-12) 1:0
Hans Herbert Hain Rathje, Jörn (976-15) ½:½
Detlef Tiefenbach Piehl, U. (1278) ½:½



So erging es der Dritten gegen Mannschaften von den Schachfreunden

 

1988

Kreisliga C

Schachfreunde 5

4

4

 


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