Von links: Michael Hohlbein, Jens Diekmann, Jeronimo Hawellek, Holger Hebbinghaus, nicht im Bild: Klaus-Jürgen Herlan Bei der Hamburger Blitzeinzelmeisterschaft nehmen Holger Hebbinghaus und Jeronimo Hawellek an der Endrunde teil. Holger verpasst mit seinem fünften Platz und einer Stichkampf-Niederlage gegen Steve Berger die direkte Qualifikation an der Norddeutschen Einzelmeisterschaft. Jeronimo wird Neunter. Als Nachrücker darf Holger an der Norddeutschen Einzelmeisterschaft teilnehmen. Dort wird er 21. von 28 Teilnehmern. Die Hamburger Mannschaftskämpfe begannen für die Erste durchwachsen. Trotz zweier Verstärkungen mit Holger Hebbinghaus an Brett 1 und Nils Averhoff an Brett 6 starteten wir eher schwach und mussten immer ein Auge auf die Abstiegsplätze werfen. Mit 8-10 wurden wir dann noch Sechster. Jeronimo Hawellek bestritt während der Saison den 100. Mannschaftskampf. Die zweite Mannschaft stieg souverän mit 14:2 in die Bezirksliga auf. Dabei musste sie das Handicap überwinden, immer nur mit sieben Stammspielern anzutreten.
Lutz Meyer, Peter Schnelle-Loeding, Björn Undritz, Daniel Hawellek und Christoph Rammé Die neuformierte dritte Mannschaft konnte schnell Erfolge sammeln. Bis kurz vor Ende hatte sie gute Chancen sogar in die Kreisliga aufzusteigen mit 12:4 wurde sie schließlich Dritter. Detlef Tiefenbach trat wieder ein und verstärkte das Team. Aufgrund der Aufstockung der Kreisliga rückte die Dritte in der folgenden Saison auf. Nach vielen Jahren nahm Marmstorf auch wieder an der Hamburger Pokalmannschaftsmeisterschaft teil. Nach einem überaus schmeichelhaften 2:2 (Berliner Wertung für uns) gegen Barmbek, einem leichten 4:0 gegen die Schachelschweine spielten wir das Halbfinale gegen Königsspringer. Die Sensation war zum Greifen nahe, den Bundesligaaufsteiger aus dem Pokal zu werfen. Wir verloren knapp mit 1½:2½. Herausragend war der Erfolg von Jeronimo Hawellek gegen Georg von Bülow am ersten Brett. Bei der HJET nehmen 14 Jugendliche teil. Christoph Rammé und Sebastian Müller spielten in der L1, während Jan Hendrik Müller und Susanne Peschke in der L2 spielten. Für die Hamburger Jugendeinzelmeisterschaft qualifizierten sich sechs Jugendliche. In der C-Endrunde wurde Sebastian Müller mit 5/9 Zehnter und Susanne Peschke mit 4/9 Sechszehnte. In der E-Endrunde verpasste Jan Hendrik Müller mit 6½/9 knapp seinen Titel, Jonathan Carlstedt wurde mit 5½/9 Achter, Maximilian von Wolff mit 4/9 Zehnter und Dennis Gallun mit 3/9 Vierzehnter. Bei der F-Meisterschaft wird Alexander Juckschat 16. von 20. Jan Hendrik Müller wird Hamburger Blitzmeister und 30. bei der Deutschen Meisterschaft in seiner Altersklasse. Die Hamburger Jugendmannschaftskämpfe nehmen in ihren gewohnten Lauf. Die U12- Sonderklassenmannschaft qualifiziert sich erwartungsgemäß für die Norddeutsche. Die U-16 und die zweite Jugendmannschaft sammeln Erfahrungen. Die erste Mannschaft ein paar Punkte, bis sie in der letzten Runde mit einer Punktlandung ihren direkten Konkurrenten Volksdorf schlägt und in die Jugendlandesliga aufsteigt, die wir 1996 nach über 13 Jahren verlassen mussten. Unsere U12-Mannschaft hätte bei der Norddeutschen Meisterschaft gute Chancen gehabt, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Leider erkrankte Jan Hendrik Müller während des Turniers, so dass nur der 12. Platz am Ende heraussprang.
Jan Hendrik Müller, Jonathan Carlstedt, Dennis Gallun, Maximilian von Wolff Trotzdem schaffte ein Marmstorfer eine Teilnahme an den Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaften. Susanne Peschke spielte wie im Vorjahr als Gastspielerin bei der U20w beim HSK. Bei offenen Turnieren erreichte Holger Hebbinghaus gute Ergebnisse beim HSK ELO-Turnier und den Wichern Open, wo er auch gegen Brustman eine WGM schlagen konnte. Christoph Rammé erspielte sich seine zweite ELO-Halbzahl in Baunatal. In Elmshorn gab es für eine Vierermannschaft als Achte auch wieder Preisgeld. Das dritte Wilhelm-Bergmann-Gedächtnisturnier wird wieder im Gemeindehaus Marmstorf ausgetragen. Glinde gewinnt das Finale gegen Bad Salzdetfurth. Holger Hebbinghaus räumte drei interne Titel ab: Die Pokale für die Blitzmeisterschaft, Pokal und Turnier-Simultan zieren seinen Namen. Die Meisterschaft konnte er aber nicht verteidigen, die wahrscheinlich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte fristgemäß beendet wurde. Michael Hohlbein und Jeronimo Hawellek lagen nach 9 Runden punktgleich vorne. Das Stechen konnte Jeronimo Hawellek für sich entscheiden. Die DWZ-Rangliste führt Holger Hebbinghaus mit 2238 vor Jeronimo Hawellek mit 2209 und Michael Hohlbein mit 2060 am Jahresende an. (KJ / 06.01.02) Zum Seitenanfang
|